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Di 10.12.
Unantastbar - Der Kampf um Menschenrechte
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Von Claus Kleber, D 2018, 90 Min, Filmbeginn 19:30 Uhr
Filmreihe: „Geschichtsstunde”
Kurzfilm: Les Barbares, von Jean-Gabriel Périot, F 2010, 5:15 Min.

Zum Tag der Menschenrechte „Die Würde des Menschen ist unantastbar“. Wirklich? Anlässlich des 70. Jahrestages der UN-Menschenrechtserklärung zeigen die Journalistin Angela Andersen und der Filmemacher Claus Kleber, wie es real um diese Säulen der menschlichen Zivilisation steht. Wohin steuert unsere Zivilisation? Gibt es Hoffnung? Eine globale Bestandsaufnahme, die unbequeme Fragen aufwirft.

In ihrer Dokumentation „Unantastbar – Der Kampf für Menschenrechte“ zeigen AngelaAndersen und Claus Kleber, wie es um die Grundwerte der menschlichen Zivilisation steht -denn als solche waren die 30 Artikel der UN-Menschenrechtserklärung gedacht. Diese umfassen nämlich mehr, als den meisten spontan einfällt, wie zum Beispiel Presse-, Meinungs- und Versammlungsfreiheit, das Recht auf freie Wahlen oder das Verbot von Folter und Sklaverei. Doch zu den Menschenrechten zählt auch vieles, was im Streben nachWohlstand und Sicherheit manchmal in Vergessenheit zu geraten droht - wie das Recht auf Arbeit oder Asyl.

Die filmische globale Bestandsaufnahme wirft deshalb unbequeme Fragen an uns alle auf. Zwar wurden 1948 angesichts der Gräuel des Zweiten Weltkrieges die vermeintlich für alle Erdenbürger gültigen Menschenrechte formuliert, diese manifestierten aber eine rein westlich-abendländische Weltanschauung. Die Sitten und Wertevorstellungen der islamischen Welt sowie asiatische Gesellschaftsnormen wurden nicht gleichermaßen berücksichtigt. Liegt hier vielleicht ein Schlüssel zum Verständnis aktueller Konflikte und Krisen? Welche Nachbesserungen sind nötig?